onehundretstories

113.

Ich hasse es so nachdenklich zu sein. Immer diese verdammten Gedanken, die ich so lange schon nicht mehr denken wollte. Und diese Sehnsucht.

Warum gehst du nicht ans Telefon?

 

 

 

Alles was ich will bist du.

Und wenn ich nicht da bin ist alles was ich hab die Sehnsucht nach dir.

Ich liebe dich, vergiss das nicht, so sehr das ich auch Dirty Dancing sehe und sogar das mir gefällt!

Das hast du mir als Notiz auf meines Desktop gepinnt. Und es tut gut, das zu lesen.

 

Aber du fehlst mir trotzdem.

24.6.11 22:39


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112.

 

Erinnerst du dich, als wir erst auf dem Konzert waren und getanzt und geschriehen haben im Konfettiregen? Die  ganze Nacht geredet haben bis plötzlich de Sonne wieder aufging. Du hast mir so viel von dir gegeben und nichts verheimlicht. Und du sagst wir wiederholen das bald. Ich freu mich so sehr drauf. Ich liebe dich. Das ist nicht dahin gesagt. Ich vertrau dir, weil ich weiß, dass du verstehst. Du bist ein besonderer Mensch. Du bist wirklich besonders und dafür liebe ich dich.

 

Und du? Weißt du noch, wie wir barfuß kilometerweit durch den Wald liefen und Sekt getrunken haben. Oder als wir lachend auf dem Fahrradweg lagen. Unter den Sternen an meinem 16. Geburtstag. Oder unser Frühstück am See. Ja wir haben uns verloren, aber nur um zu merken, was wir uns bedeuten. Ich könnte hier so viele Momente mit dir nennen. Auch ein paar traurige, als wir uns die Hand gehalten haben. Aber noch viel mehr schöne. Mit dir red ich über alles. Ausnahmslos. Und so oft erkenne ich mich in dir wieder. Manchmal mehr als in meiner Schwester. Du bist mir so ähnlich und doch anders. Für unsere Freundschaft, fehlen mir oft Worte. Und du fehlst mir so oft.

 

Den beiden, liebsten Freundinnen gewidmet.

15.6.11 21:43


111.

Ich bin endlich wieder losgelöst. Weil Sommer ist, aber nicht nur deshalb. Ich glaub, es ist einfach jetzt wieder vorbei. Ich hab mich an viel zu vielen Dingen, zu lange festgehalten. Teilweise sogar viel zu lange. Ich brauche meine Zeit um mich mit Dingen abzufinden. Ich war noch nie ein anderer Mensch. Das wichtige ist, dass es irgendwann immer wieder vorbei ist.

Ich weiß, nach all der Zeit,
dass ich gegangen bin.
Es tut mir nicht mehr leid,
denn ich gehörte hier nie hin.
Nach all der ganzen Zeit,
ist dir das immer noch nicht klar.
Dein Fuß steht noch in der Tür,
doch ich bin nicht mehr da.

 

Irgendwie hat das meine Kreativität wohl wieder in Gang gesetzt, denn mir fallen endlich wieder vollständige Songtexte ein. Vllt war es auch die nötige Inspiration. Musik war eigentlich immer etwas, was mir geholfen hat. Einfach Gedanken von der Seele zu schreiben. Das hat mir so unendlich gefehlt.

14.6.11 17:46


110.

Es ist schon verrückt. Ich denk mal wieder über dich nach. Eigentlich ist es nicht schlimm, an dich zu denken. Mir tut nicht mehr leid, was passiert ist. Es hätte nicht passieren müssen, aber es ist eigentlich schon ewig her. Bei dir ist seitdem nichts passiert, nichts hat sich geändert. Ich finde dein Verhalten irgendwie dreist. Ich mein, in mir hattest du ne gute Freundin, ich stand hinter dir. Aber das ist nicht mehr. Ich hab mir abgewöhnt, irgendwelchen Menschen hinterher zu laufen, wenn nie was zurückkommt. Schon komisch darüber wieder nachzudenken, nach all der Zeit. Du hast anscheinend bis heute nicht verstanden, was du angerichtet hast, aber ich glaub auch das muss ich dir nicht mehr erklären. Ich würds auch nicht nochmal tun. Willst du es überhaupt noch verstehen? Es ist schon verrückt, dass es immer die anderen sind, obwohl du doch gegangen bist.

Ich denke, es ist gut so, wie es jetzt ist. Ich wünsch mir keine Sekunde zurück. Fly away.

8.6.11 22:06


109.

Die letzten Tage waren nahe zu perfekt.

Die Wärme die ganze Zeit. Im Sand getanzt. Gitarre gespielt am Abend. Einkaufen. Baden im See. Am Strand Erdbeeren gegessen und gleichzeitig gerraucht. Sonne auf der Haut. Nachts mit ihm Dirty Dancing gesehen. Nicht allein in meinem großem Bett geschlafen.

Ich liebe Sommer. Ich liebe die Freiheit.

 

 

5.6.11 22:10


108.

Wärme. Überall auf meiner Haut fühle ich Sommer. Mit nackten Beinen bis runter zu den Füßen Fahrrad fahren, um dann kalt zu duschen. Freiheit. Gedankenlosigkeit und voll von Liebe fallen mir nur noch die schönsten Texte, der schönsten Poeten ein und alle werden gesungen. Die ganze Zeit. Den ganzen Tag.

 

 

 

 

 

 Im siebten Monat des Jahres als Sommerkind geboren. Sommer überall. Birdy fliegt.

30.5.11 20:30


107.

Ich glaub, das ist viel wichter als der Rest. Los zu lassen, ist schwierig, aber manche Dinge brauchen Zeit und was hilft es, dass nicht zu akzeptieren. Ich hab selbst gedacht, es wäre leichter drüber hinweg zu sehen, aber wenn man merkt, dass es nicht so ist, was bringt dieses ewige Festhalten und immer wieder der Versuch, sich gut zu stellen. Es gibt Dinge, an denen wird einfach nichts mehr besser; sie sollten aufhören zu existieren. Wahrscheinlich ist es wahr, es ist wie es ist. Jetzt gilt es nur noch, das zu akzeptieren und denen Dingen endlich ihren Lauf zu lassen, ohne zu versuchen sie zu beeinflussen. Das gilt wahrscheinlich für jeden von uns. Wie soll etwas neu beginnen, wenn es noch nicht mal vorbei ist?

Es gibt doch so viel schönens, was man durch dieses Festhalten an den grauen Gedanken, verpassen kann. Glaub mir, mit ein bisschen Ruhe und Abstand wird die Welt wieder anders ausssehen.

 

Es tut mir leid wie es war. Ich hoffe es geht jetzt langsam vorbei.

 

 

 

28.5.11 23:59


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